Ich bin facettenreich, lösungsorientiert und oft nachdenklich. Mein Alltag ist begleitet von gesundheitlichen Hürden, von Schmerzen im ganzen Körper und Missempfindungen in den Gliedmaßen über Einschränkungen beim Gehen bis hin zu Diabetes, Atemwegserkrankungen, einer Störung der Blutgerinnung und den Folgen eines Schlaganfalls. Für mich bedeutet das: Alles muss genauer überlegt werden. Ein einfacher Sturz oder eine Schnittwunde können schnell kritisch werden. Das nur, um mal das Gröbste zu nennen und nicht weiter ins Detail zu gehen.
Wenn die Depression anklopft, finde ich meine größte Kraft bei meiner Frau und unseren Hunden Aika, Bonny und Elin. Unser Van ist für mich ein rollender Schutzraum, der mir durch seine eigenen vier Wände extrem viel Halt und Möglichkeiten bietet. Um meinen Kopf zu fordern, brauche ich Abwechslung: Ob Vivaristik, Fotografie oder Sprachen lernen – Sokrates sagte einst: „Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen.“ Genau darum geht es mir.