Mario Sickert

Artenporträt · Asseln

Armadillidiumcf. espanyoli „Marbelized“


Dunkelgrau, cremeweiß und orange gemustert wie Marmor: Diese kleine Rollassel stammt nach Anbieterangaben aus Spanien. Ob es wirklich Armadillidium espanyoli ist, steht offen, deshalb das „cf.“. Sie vermehrt sich langsam. Dieses Porträt beruht bisher auf Quellen. Eigene Beobachtungen aus dem Bestand ergänze ich nach und nach.

Im Bestand
Ja
Herkunft
Spanien
Zeichnung einer Rollassel von oben: gewölbter ovaler Körper mit marmorierter Zeichnung aus dunklem Grau, Creme und Orange und kurzen Fühlern
Illustration, KI-generiert · Armadillidium cf. espanyoli „Marbelized“

Kurzdaten

Steckbrief

Name
Armadillidium cf. espanyoli „Marbelized“
Status
Bestimmung nicht gesichert. „cf.“ heißt: vergleichbar mit, aber nicht eindeutig bestimmt. Ein Anbieter schreibt „Marbleized“ und fragt selbst, ob das Muster nur übertrieben benannt ist oder ob es eine eigens gezüchtete Variante und keine gewöhnliche A. espanyoli ist.
Einordnung
Landasseln (Oniscidea) · Gattung Armadillidium, Rollasseln, die sich zur Kugel einrollen können
Herkunft
Spanien (Anbieterangabe)
Aussehen
dreifarbig mit marmoriertem Muster
Größe
Erwachsene bis etwa 15 mm
Aktivität
überwiegend nachtaktiv
Schutzstatus
nicht geprüft

Erkennen

Marmorierte Rollassel

Die Tiere tragen ein dreifarbiges, marmoriertes Muster. Dass das „Marbelized“ eine eigene Zuchtform ist, wird von einem Anbieter nur vermutet. Die Zeichnung zeigt das Erscheinungsbild nach den Beschreibungen, sie ist kein Porträt eines bestimmten Tiers.

Klima

Warm und mäßig feucht

23–28 °C
Temperatur
Anbieterangabe
55–65 %
Luftfeuchte
etwa zwei Drittel des Behälters feucht
bis 1,5 cm
Größe
Erwachsene

Ein Anbieter nennt 23 bis 28 °C und 55 bis 65 Prozent Luftfeuchte, dazu etwa zwei Drittel des Behälters feucht gehalten. Die Pflege wird als nicht schwierig, aber mittelschwer eingestuft.

Einrichtung

Verstecke und Laub

Für die Einrichtung nennen die Quellen nichts Besonderes. Wie bei anderen Armadillidium bieten sich ein feuchtes Substrat mit Laubstreu, Rinde oder Kork als Verstecke und eine trockenere Ecke an. Das ist meine Einordnung, keine Angabe aus den Quellen.

Ernährung

Laub und Holz, dazu Eiweiß und Kalk

Genannt werden Obst, Gemüse, Grünzeug, Fischflocken, Waldmoos, Flechten, zersetzendes Laub, helles morsches Holz und Häutungsreste von Wirbellosen und Reptilien. Ein Anbieter empfiehlt mindestens zweimal pro Woche eiweißreicheres Futter und eine Kalziumquelle wie Sepiaschale, Kalkstein oder Austernschale.

Vermehrung

Langsam, kleine Gelege

Die Vermehrung ist langsam, mit wenigen Jungtieren pro Gelege. Bis eine große, stabile Kolonie steht, dauert es nach einem Anbieter etwa fünf bis sechs Monate. Das Wachstum ist normal bis langsam. Zur Lebenserwartung habe ich nichts gefunden.

Grundlagen

Worauf die Angaben beruhen

Die Form ist nur über Anbieter beschrieben. Welche Art wirklich vorliegt, ist offen.

Ich bin kein Biologe, sondern halte diese Tiere aus Leidenschaft. Dieses Porträt beruht bisher auf Quellen, eigene Beobachtungen ergänze ich nach und nach. Wenn dir ein Fehler auffällt, sag mir gern Bescheid, auf Instagram oder an poststelle@kunstspuren.com.

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