Artenporträt · Asseln
Armadilloofficinalis „White Pina“
Beige bis leinenfarben mit dunkleren Ringen: „White Pina“ ist eine Zuchtform von Armadillo officinalis, einer Rollassel aus Südeuropa, die bei Störung hörbar zischt. Sie vermehrt sich gut und gilt als einfach. Dieses Porträt beruht bisher auf Quellen. Eigene Beobachtungen aus dem Bestand ergänze ich nach und nach.
Kurzdaten
Steckbrief
- Name
- Armadillo officinalis „White Pina“ (auch „White Piña“)
- Status
- Zuchtform; „White Pina“ ist ein Handelsname für eine Farbvariante der Art.
- Einordnung
- Landasseln (Oniscidea) · Familie Armadillidae · Gattung Armadillo Latreille, 1802, mit etwa 65 Namen und fast weltweit verbreitet
- Herkunft
- die Art stammt aus Südeuropa
- Größe
- Erwachsene bis etwa 20 mm, wachsen langsam
- Aussehen
- beige bis leinenfarben mit dunkleren Ringen
- Verhalten
- rollt sich bei Störung fest ein; die Art zischt hörbar, wenn sie gestört wird, daher „hissing isopod“
- Aktivität
- überwiegend nachtaktiv, etwas auch am frühen Morgen
- Schutzstatus
- nicht geprüft
Erkennen
Beige mit Ringen, rollt sich ein
Die Grundfarbe ist beige bis leinenfarben, die Ringe sind dunkler und lassen die Tiere auffallen. Bei Gefahr rollen sie sich zu einer dichten Kugel ein. Die Zeichnung zeigt das Erscheinungsbild nach den Beschreibungen, sie ist kein Porträt eines bestimmten Tiers.
Die Ausgangsart ist laut einem Anbieter als „zischende Assel“ bekannt, weil sie bei Störung hörbar zischt. Ob die Zuchtform das ebenfalls tut, habe ich nicht gefunden.
Klima
Spanne und Feuchtegefälle
Ein Anbieter nennt 15 bis 28 °C und 55 bis 70 Prozent Luftfeuchte, die Tiere vertrügen verschiedene Bedingungen. Etwa zwei Drittel des Behälters sollen feucht sein. Ein anderer Anbieter beschreibt für die Art ein Feuchtegefälle: eine nasse Seite mit Sphagnum, eine feuchte Mitte mit Laub und Rinde und eine trockene Seite nur mit Laub. Gelegentliches Besprühen vertragen sie, extreme Nässe nicht.
Einrichtung
Moos, Morschholz und Laub
Moos, helles morsches Holz und zersetzendes Laub, dazu Rinde. Das Gefälle erlaubt den Tieren, ihre Feuchte selbst zu wählen.
Ernährung
Allesfresser mit Kalk
Genannt werden Obst, Gemüse, Grünzeug, Fischflocken, Laub, helles morsches Holz, Flechten, Pilze und Häutungsreste. Ein Anbieter empfiehlt mindestens zweimal pro Woche eiweißreicheres Futter und eine Kalziumquelle, ein anderer füttert Isopodenfutter, Kartoffel, Kürbis, Karotte, Laubpulver und Sepiaschale.
Vermehrung
Produktiv und einfach
Nach einem Anbieter ist die Zuchtform produktiv und leicht zu halten und zu vermehren, das Wachstum aber langsam. Das ist eine Händleraussage.
Grundlagen
Worauf die Angaben beruhen
Die Gattung ist in der Wikipedia aufgeführt, die Zuchtform stammt von einer Anbieterseite, Angaben zur Ausgangsart von einer zweiten Anbieterseite.
- Wikipedia, Armadillo (Gattung, Einordnung, Verbreitung)
- Exuvium, Armadillo officinalis White Pina (Zuchtform: Aussehen, Größe, Klima, Futter, Vermehrung)
- Frog Daddy, Armadillo officinalis (Art: Herkunft, Zischen, Feuchtegefälle, Futter)
Ich bin kein Biologe, sondern halte diese Tiere aus Leidenschaft. Dieses Porträt beruht bisher auf Quellen, eigene Beobachtungen ergänze ich nach und nach. Wenn dir ein Fehler auffällt, sag mir gern Bescheid, auf Instagram oder an poststelle@kunstspuren.com.