Mario Sickert

Artenporträt · Asseln

Armadilloofficinalis „White Pina“


Beige bis leinenfarben mit dunkleren Ringen: „White Pina“ ist eine Zuchtform von Armadillo officinalis, einer Rollassel aus Südeuropa, die bei Störung hörbar zischt. Sie vermehrt sich gut und gilt als einfach. Dieses Porträt beruht bisher auf Quellen. Eigene Beobachtungen aus dem Bestand ergänze ich nach und nach.

Im Bestand
Ja
Herkunft
Südeuropa (Art)
Zeichnung einer Rollassel von oben: ovaler gewölbter Körper in beige bis leinenfarben mit deutlich dunkleren Ringen an den Rückenplatten und kurzen Fühlern
Illustration, KI-generiert · Armadillo officinalis „White Pina“

Kurzdaten

Steckbrief

Name
Armadillo officinalis „White Pina“ (auch „White Piña“)
Status
Zuchtform; „White Pina“ ist ein Handelsname für eine Farbvariante der Art.
Einordnung
Landasseln (Oniscidea) · Familie Armadillidae · Gattung Armadillo Latreille, 1802, mit etwa 65 Namen und fast weltweit verbreitet
Herkunft
die Art stammt aus Südeuropa
Größe
Erwachsene bis etwa 20 mm, wachsen langsam
Aussehen
beige bis leinenfarben mit dunkleren Ringen
Verhalten
rollt sich bei Störung fest ein; die Art zischt hörbar, wenn sie gestört wird, daher „hissing isopod“
Aktivität
überwiegend nachtaktiv, etwas auch am frühen Morgen
Schutzstatus
nicht geprüft

Erkennen

Beige mit Ringen, rollt sich ein

Die Grundfarbe ist beige bis leinenfarben, die Ringe sind dunkler und lassen die Tiere auffallen. Bei Gefahr rollen sie sich zu einer dichten Kugel ein. Die Zeichnung zeigt das Erscheinungsbild nach den Beschreibungen, sie ist kein Porträt eines bestimmten Tiers.

Die Ausgangsart ist laut einem Anbieter als „zischende Assel“ bekannt, weil sie bei Störung hörbar zischt. Ob die Zuchtform das ebenfalls tut, habe ich nicht gefunden.

Klima

Spanne und Feuchtegefälle

15–28 °C
Temperatur
Anbieterangabe, verträgt Spanne
55–70 %
Luftfeuchte
etwa zwei Drittel feucht
bis 2 cm
Größe
Erwachsene

Ein Anbieter nennt 15 bis 28 °C und 55 bis 70 Prozent Luftfeuchte, die Tiere vertrügen verschiedene Bedingungen. Etwa zwei Drittel des Behälters sollen feucht sein. Ein anderer Anbieter beschreibt für die Art ein Feuchtegefälle: eine nasse Seite mit Sphagnum, eine feuchte Mitte mit Laub und Rinde und eine trockene Seite nur mit Laub. Gelegentliches Besprühen vertragen sie, extreme Nässe nicht.

Einrichtung

Moos, Morschholz und Laub

Moos, helles morsches Holz und zersetzendes Laub, dazu Rinde. Das Gefälle erlaubt den Tieren, ihre Feuchte selbst zu wählen.

Ernährung

Allesfresser mit Kalk

Genannt werden Obst, Gemüse, Grünzeug, Fischflocken, Laub, helles morsches Holz, Flechten, Pilze und Häutungsreste. Ein Anbieter empfiehlt mindestens zweimal pro Woche eiweißreicheres Futter und eine Kalziumquelle, ein anderer füttert Isopodenfutter, Kartoffel, Kürbis, Karotte, Laubpulver und Sepiaschale.

Vermehrung

Produktiv und einfach

Nach einem Anbieter ist die Zuchtform produktiv und leicht zu halten und zu vermehren, das Wachstum aber langsam. Das ist eine Händleraussage.

Grundlagen

Worauf die Angaben beruhen

Die Gattung ist in der Wikipedia aufgeführt, die Zuchtform stammt von einer Anbieterseite, Angaben zur Ausgangsart von einer zweiten Anbieterseite.

Ich bin kein Biologe, sondern halte diese Tiere aus Leidenschaft. Dieses Porträt beruht bisher auf Quellen, eigene Beobachtungen ergänze ich nach und nach. Wenn dir ein Fehler auffällt, sag mir gern Bescheid, auf Instagram oder an poststelle@kunstspuren.com.

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