Mario Sickert

Pflanzenporträt · Commelinagewächse

Callisiaspec.


Eine kleine kriechende Pflanze mit dicht beblätterten Trieben, die sich an den Knoten bewurzeln kann. Welche Callisia ich genau habe, ist offen, deshalb steht hier die Gattung. Die Bilder und Pflegehinweise beziehen sich auf die verbreitetste Art, Callisia repens.

Im Bestand
Art unbestimmt
Gattung
Callisia
Zeichnung einer kriechenden Callisia mit kleinen grünen und rötlichen Blättchen und weißen Blüten in einem Tontopf
Illustration, KI-generiert · beispielhaft Callisia repens

Kurzdaten

Steckbrief

Name
Callisia spec., die Art ist bei meiner Pflanze nicht bestimmt
Familie
Commelinagewächse (Commelinaceae)
Gattung
etwa 19 Arten, heimisch in der westlichen Hemisphäre vom Süden der USA bis Argentinien
Bekannte Arten
C. repens (kriechend, häufig im Handel), C. fragrans (Mexiko) und C. navicularis (Mexiko)
Wuchs
bei C. repens mehrjährig, halbsukkulent, hängend oder bodendeckend, Triebe meist 20 bis 30 cm lang, bei guten Bedingungen länger
Blüten
klein, weiß und dreizählig, bei C. repens im Frühsommer bis Hochsommer
Giftig
Quellen widersprechen sich, siehe unten

Erkennen

Warum die Art oft unbestimmt bleibt

Callisia-Arten sehen sich ähnlich, und Etiketten stimmen nicht immer. Bei einer Pflanze, die als Callisia navicularis verkauft wurde, kam heraus, dass es Callisia repens war. Wer sicher wissen will, welche Art vor ihm steht, braucht die Blüten und eine Bestimmung nach Merkmalen. Deshalb führe ich meine Pflanze nur mit dem Gattungsnamen.

Die Pflanze ähnelt der Gattung Tradescantia, mit der sie verwandt ist, und wird wegen der weißen, dreizähligen Blüten leicht mit ihr verwechselt.

Standort

Temperatur, Feuchte, Licht

15–26 °C
Temperatur
Angabe für C. repens, Frost verträgt sie nicht
mittel
Luftfeuchte
bei trockener Luft die Blätter übersprühen
hell
Licht
hell, aber nicht in praller Sonne

Die Werte stammen von einer Pflanzenseite zu Callisia repens. Eine zweite Quelle nennt Sonne bis Vollschatten, ihre Pflanze stand fast in voller Sonne. Direkte Mittagssonne kann die Blätter verbrennen.

Pflege

Gießen und Vermehren

Gießen: das Substrat leicht feucht halten und die oberste Schicht antrocknen lassen, bevor wieder gegossen wird. Kalkarmes Wasser ist günstiger.

Formen: die Triebspitzen auszuzwicken fördert einen buschigeren Wuchs. Nach etwa zwei bis drei Jahren lohnt es sich, die Pflanze aus Stecklingen zu erneuern.

Vermehren: Stecklinge von 7 bis 10 cm Länge bewurzeln sich nach Angaben innerhalb weniger Tage und brauchen kein Bewurzelungsmittel. Die Triebe bewurzeln sich auch von selbst an den Knoten, wenn sie Erde berühren.

Wichtig

Giftigkeit ist nicht eindeutig

Die Angaben widersprechen sich. Eine Pflanzenseite nennt Callisia repens ungiftig für Hunde und Katzen. Die Wikipedia dagegen schreibt, dass einige Arten der Gattung, genannt werden C. fragrans und C. repens, bei Haustieren allergische Hautreaktionen mit Rötung und Juckreiz auslösen können. Vorsichtshalber gehört die Pflanze deshalb außer Reichweite von Kindern und Haustieren.

Grundlagen

Worauf die Angaben beruhen

Die Werte sind Richtwerte aus Pflanzenlexika und Gartenseiten, dazu kommt eigene Pflege. Sie beziehen sich auf Callisia repens und können bei anderen Arten abweichen.

  • Wikipedia, Eintrag Callisia (Familie, Artenzahl, Verbreitung, Giftigkeit)
  • Jardineria On, Callisia repens (Wuchs, Licht, Wasser, Temperatur, Vermehren)
  • The Belmont Rooster, Callisia repens (Verwechslung der Art, Herkunft, Wuchs)

Dazu kommt der Rat von Avventura Plants. Sie steht mir bei Fragen zu Pflanzen immer wieder zur Verfügung und erklärt mir geduldig vieles.

Ich bin kein Biologe, sondern halte diese Tiere und Pflanzen aus Leidenschaft. Wenn dir ein Fehler auffällt oder du Erfahrungen hast, sag mir gern Bescheid, auf Instagram oder an poststelle@kunstspuren.com.

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