Pflanzenporträt · Aronstabgewächse
Zamioculcaszamiifolia
Glänzende, gefiederte Blätter an kräftigen Stielen und ein dicker Wasserspeicher unter der Erde: Die Zamiopalme verträgt viel und verzeiht vergessenes Gießen eher als zu viel Wasser. Bei mir steht sie als genügsame Pflanze im Bestand.
Kurzdaten
Steckbrief
- Name
- Zamioculcas zamiifolia, Zamiopalme, auch Glücksfeder genannt
- Familie
- Aronstabgewächse (Araceae), keine Palme: Die gefiederten Blätter erinnern nur an Palmfarne
- Herkunft
- Ostafrika, unter anderem Kenia, Tansania, Malawi, Mosambik, Simbabwe und KwaZulu-Natal
- Größe
- Blätter etwa 40 bis 60 cm lang, die ganze Pflanze kann im Zimmer bis etwa 1 m hoch werden
- Vermehrung
- Blattstecklinge aus einzelnen Fiederblättchen, außerdem durch Teilen des Rhizoms
- Giftigkeit
- gilt als mäßig giftig, Aronstabgewächse enthalten Calciumoxalat
- Schutzstatus
- nicht geschützt
Erkennen
Wasserspeicher unter der Erde
Die sichtbaren „Triebe“ sind in Wirklichkeit große gefiederte Blätter mit verdickten Stielen. Die Blättchen sind dunkelgrün und wirken wie gewachst. Der eigentliche Trieb ist ein kriechendes Rhizom, das flach im Boden liegt.
Dieses Rhizom ist groß, fleischig und erinnert an eine Kartoffel. Es speichert Wasser, deshalb übersteht die Pflanze trockene Phasen.
Standort
Temperatur, Feuchte, Licht
Ein heller Platz ohne direkte Mittagssonne passt. Halbschatten wird vertragen, bei wenig Licht werden die Blätter dunkler und das Wachstum bleibt langsam.
Pflege
Gießen und Vermehren
Gießen: sparsam und erst, wenn die Erde gut abgetrocknet ist, im Winter noch zurückhaltender. Staunässe vermeiden, sonst kann das fleischige Rhizom faulen.
Düngen: von April bis September etwa alle zwei Wochen mit Grünpflanzendünger, im Winter nicht.
Vermehren: ein kräftiges Fiederblättchen etwa 2 cm tief in Anzuchterde mit Quarzsand stecken, warm und hell, aber ohne direkte Sonne, gleichmäßig feucht halten. Frühjahr ist die beste Zeit.
Stützen: große Pflanzen können umkippen, eine Stütze oder eine Wand hilft.
Wichtig
Giftig, also nicht in Reichweite
Die Zamiopalme gilt als mäßig giftig. Bei Pflege und Umtopfen Handschuhe tragen und die Pflanze von Kindern und Haustieren fernhalten. Auch für Asseln, Schnecken und Tausendfüßer ist sie kein Futter, sie gehört nicht ins Becken, in dem geknabbert wird.
Grundlagen
Worauf die Angaben beruhen
Die Werte sind Richtwerte aus Pflanzenseiten, dazu kommt eigene Pflege.
- Gartenjournal, Pflege, Rhizom, Licht, Gießen, Vermehrung, Giftigkeit
- Wikipedia, Herkunft, Familie, Blattlänge, Rhizom
Ich bin kein Biologe, sondern halte diese Tiere und Pflanzen aus Leidenschaft. Wenn dir ein Fehler auffällt oder du Erfahrungen hast, sag mir gern Bescheid, auf Instagram oder an poststelle@kunstspuren.com.