Mario Sickert

Pflanzenporträt · Aronstabgewächse

Zamioculcaszamiifolia


Glänzende, gefiederte Blätter an kräftigen Stielen und ein dicker Wasserspeicher unter der Erde: Die Zamiopalme verträgt viel und verzeiht vergessenes Gießen eher als zu viel Wasser. Bei mir steht sie als genügsame Pflanze im Bestand.

Im Bestand
Ja
Deutscher Name
Zamiopalme, Glücksfeder
Giftig
mäßig giftig
Zeichnung einer Zamioculcas mit mehreren Blattstielen, glänzenden gefiederten Blättern und einem freigelegten, kartoffelartigen Rhizom
Illustration, KI-generiert · Zamioculcas zamiifolia

Kurzdaten

Steckbrief

Name
Zamioculcas zamiifolia, Zamiopalme, auch Glücksfeder genannt
Familie
Aronstabgewächse (Araceae), keine Palme: Die gefiederten Blätter erinnern nur an Palmfarne
Herkunft
Ostafrika, unter anderem Kenia, Tansania, Malawi, Mosambik, Simbabwe und KwaZulu-Natal
Größe
Blätter etwa 40 bis 60 cm lang, die ganze Pflanze kann im Zimmer bis etwa 1 m hoch werden
Vermehrung
Blattstecklinge aus einzelnen Fiederblättchen, außerdem durch Teilen des Rhizoms
Giftigkeit
gilt als mäßig giftig, Aronstabgewächse enthalten Calciumoxalat
Schutzstatus
nicht geschützt

Erkennen

Wasserspeicher unter der Erde

Die sichtbaren „Triebe“ sind in Wirklichkeit große gefiederte Blätter mit verdickten Stielen. Die Blättchen sind dunkelgrün und wirken wie gewachst. Der eigentliche Trieb ist ein kriechendes Rhizom, das flach im Boden liegt.

Dieses Rhizom ist groß, fleischig und erinnert an eine Kartoffel. Es speichert Wasser, deshalb übersteht die Pflanze trockene Phasen.

Standort

Temperatur, Feuchte, Licht

ab 15 °C
Temperatur
nicht darunter, Zugluft vermeiden
sparsam
Gießen
erst wenn die Erde gut abgetrocknet ist
hell
Licht
ohne pralle Mittagssonne, Halbschatten geht

Ein heller Platz ohne direkte Mittagssonne passt. Halbschatten wird vertragen, bei wenig Licht werden die Blätter dunkler und das Wachstum bleibt langsam.

Pflege

Gießen und Vermehren

Gießen: sparsam und erst, wenn die Erde gut abgetrocknet ist, im Winter noch zurückhaltender. Staunässe vermeiden, sonst kann das fleischige Rhizom faulen.

Düngen: von April bis September etwa alle zwei Wochen mit Grünpflanzendünger, im Winter nicht.

Vermehren: ein kräftiges Fiederblättchen etwa 2 cm tief in Anzuchterde mit Quarzsand stecken, warm und hell, aber ohne direkte Sonne, gleichmäßig feucht halten. Frühjahr ist die beste Zeit.

Stützen: große Pflanzen können umkippen, eine Stütze oder eine Wand hilft.

Wichtig

Giftig, also nicht in Reichweite

Die Zamiopalme gilt als mäßig giftig. Bei Pflege und Umtopfen Handschuhe tragen und die Pflanze von Kindern und Haustieren fernhalten. Auch für Asseln, Schnecken und Tausendfüßer ist sie kein Futter, sie gehört nicht ins Becken, in dem geknabbert wird.

Grundlagen

Worauf die Angaben beruhen

Die Werte sind Richtwerte aus Pflanzenseiten, dazu kommt eigene Pflege.

  • Gartenjournal, Pflege, Rhizom, Licht, Gießen, Vermehrung, Giftigkeit
  • Wikipedia, Herkunft, Familie, Blattlänge, Rhizom

Ich bin kein Biologe, sondern halte diese Tiere und Pflanzen aus Leidenschaft. Wenn dir ein Fehler auffällt oder du Erfahrungen hast, sag mir gern Bescheid, auf Instagram oder an poststelle@kunstspuren.com.

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