Mario Sickert

Artenporträt · Schaben

Archimandritatesselata


Eine große, kräftige Schabe aus den Tropen Mittel- und Südamerikas: ockerbraune Flügeldecken mit schwarzen Pünktchen wie gestreuter Pfeffer und eine dunkle Zeichnung auf dem Halsschild. Sie lebt nicht bei mir, ich stelle sie als Art vor, die ich mir ansehen möchte. Alle Angaben beruhen deshalb auf Quellen und nicht auf eigener Erfahrung.

Im Bestand
Nicht im Bestand
Herkunft
Mittel- und Südamerika
Zeichnung einer großen Schabe von oben: flach-ovaler Körper mit ockerbraunen, schwarz gesprenkelten Flügeldecken, rundem Halsschild mit dunkler Zeichnung und zwei langen Fühlern
Illustration, KI-generiert · Archimandrita tesselata

Kurzdaten

Steckbrief

Name
Archimandrita tesselata, oft auch tessellata geschrieben
Trivialnamen
Pfefferschabe; englisch peppered roach. Der Name kommt von der dunklen Sprenkelung auf hellem Grund.
Einordnung
Schaben (Blattodea) · Gattung Archimandrita
Herkunft
tropisches Mittel- und Südamerika; ein Zoo nennt Panama, Costa Rica und Kolumbien, eine weitere Quelle Guatemala bis Kolumbien
Größe
Erwachsene bis etwa 7 cm
Flügel
vorhanden; nach einem Zoo-Steckbrief kann sie nicht fliegen
Lebensraum
feuchte Wälder, Laubstreu und Baumhöhlen
Lebenserwartung
etwa 1 bis 2 Jahre, nach einem Zoo-Steckbrief
Verwendung
Pflegling zum Anschauen, nicht als Futtertier gedacht
Schutzstatus
von der IUCN nicht bewertet; für Deutschland habe ich nichts geprüft

Erkennen

Ockerbraun mit schwarzem Pfeffer

Auf den ockerfarbenen bis orangebraunen Flügeldecken sitzen viele kleine schwarze Punkte, auf dem Halsschild liegt eine dunkle Zeichnung. Der Körper ist flach und oval. Ein Zoo beschreibt sie als Tier mit Flügeln, das trotzdem nicht fliegt, und als Bewohner kleiner Gruppen. Ein Händler nennt sie langsamer als viele Arten der Gattung Blaberus und weniger fluchtfreudig, wenn man sie hochnimmt.

Bestimmung: Ein Händler weist darauf hin, dass unter diesem Namen auch Archimandrita marmorata verkauft werden könnte, die Wissenschaft sei dazu noch in Bewegung. Wer sicher gehen will, sollte sich die Herkunft des Tiers bestätigen lassen. Die Zeichnung oben zeigt das Erscheinungsbild nach den Beschreibungen, ein Foto eines bestimmten Tiers ist sie nicht.

Klima

Warm und feucht

24–29 °C
Temperatur
Händlerangabe, warm und gleichmäßig
hoch
Luftfeuchte
über feuchtes Substrat
bis 7 cm
Größe
Erwachsene

Ein Händler nennt 24 bis 29 °C (75 bis 85 °F) und warme, stabile Bedingungen. Die Luftfeuchte soll hoch sein und über ein feuchtes Substrat gehalten werden. Ein Zoo beschreibt den natürlichen Lebensraum als feuchten tropischen Regenwald am Boden zwischen Pflanzen. Genaue Prozentwerte für die Feuchte habe ich nicht gefunden.

Einrichtung

Tiefes Substrat und senkrechte Verstecke

Substrat: Ein Händler empfiehlt mehrere Zentimeter Kokosfaser oder eine torfbasierte Mischung, tief genug zum Eingraben und zum Halten der Feuchte. Zersetzendes Laub im Substrat dient zugleich als Nahrung und Feuchtespeicher.

Verstecke: Die Tiere ruhen laut Händler gern senkrecht, deshalb passen stabile, aufrecht stehende Korkrinden. Als Ausbruchsschutz nennt er glatte obere Wände oder einen Streifen Fluon. Widerspruch in den Quellen: Der Zoo gibt an, sie könne nicht fliegen, klettern kann sie dennoch.

Ernährung

Zersetzer mit breitem Speiseplan

In der Natur ernährt sie sich von verrottenden pflanzlichen und tierischen Resten. In Haltung werden trockenes Hunde- oder Katzenfutter, Obst, Gemüse, Laub und Getreide genannt. Ein Händler empfiehlt Futtergelee als sauberes Futter, das nicht schimmelt und keine Schädlinge anlockt, und wenig Fischfutter als Eiweißquelle.

Vermehrung

Dazu habe ich nichts gefunden

Zur Fortpflanzung und zur Entwicklungsdauer habe ich in den Quellen keine belastbaren Angaben gefunden. Ich trage hier nichts ein, das ich nicht belegen kann.

Grundlagen

Worauf die Angaben beruhen

Zu dieser Art gibt es wenig, das ich finden konnte. Die Angaben stammen aus dem Steckbrief eines Zoos, einer Wildtier-Seite und Haltungshinweisen von Händlern. Wo Quellen fehlen oder sich widersprechen, steht das im Text.

Ich bin kein Biologe, sondern Hobbyhalter. Dieses Porträt beschreibt eine Art, die ich nicht selbst halte. Wenn dir ein Fehler auffällt, sag mir gern Bescheid, auf Instagram oder an poststelle@kunstspuren.com.

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