Mario Sickert

Artenporträt · Asseln

Cubarissp. „Cherry Blossom“


Zartrosa wie Kirschblüten: Diese kleine Cubaris ist keine eigene Art, sondern eine in Japan gezüchtete Farbform. Sie ist aktiv, gräbt oft und gilt als etwas anspruchsvoller als die robusten Linien. Dieses Porträt beruht bisher auf Quellen. Eigene Beobachtungen aus dem Bestand ergänze ich nach und nach.

Im Bestand
Ja
Herkunft
Zucht aus Japan
Zeichnung einer Landassel von oben: hochgewölbter ovaler Körper in zartem Kirschblütenrosa mit helleren Segmenträndern und kurzen Fühlern
Illustration, KI-generiert · Cubaris sp. „Cherry Blossom“

Kurzdaten

Steckbrief

Name
Cubaris sp. „Cherry Blossom“
Status
Art nicht bestimmt; „Cherry Blossom“ ist ein Handelsname für eine Farbform.
Trivialnamen
„Sakura“, das japanische Wort für Kirschblüte; nach einem Anbieter haben die Japaner selbst zuerst den englischen Namen benutzt
Entstehung
Aus Japan, als Farbform von Cubaris „Red Pak Chong“ herausgezüchtet
Größe
Erwachsene bis etwa 15 mm
Aktivität
zu jeder Zeit aktiv, aber überwiegend nachtaktiv; gräbt oft, manche sitzen auch tags an der Oberfläche
Lebenserwartung
nachgezüchtete Tiere leben nach einem Anbieter etwa 2 bis 3 Jahre
Schutzstatus
nicht geprüft

Erkennen

Rosa Farbform

Die Tiere sind zartrosa gefärbt. Es handelt sich um eine in Gefangenschaft entstandene Farbform, die nach einem Anbieter in Japan aus „Red Pak Chong“ isoliert wurde. Die Zeichnung zeigt das Erscheinungsbild nach den Beschreibungen, sie ist kein Porträt eines bestimmten Tiers.

Klima

Warm und mäßig feucht

22–28 °C
Temperatur
Anbieterangabe
55–70 %
Luftfeuchte
etwa ein Drittel feucht
bis 1,5 cm
Größe
Erwachsene

Ein Anbieter nennt 22 bis 28 °C und 55 bis 70 Prozent Luftfeuchte, mit etwa einem Drittel des Behälters feucht. Allgemein gelten für Cubaris 24 bis 29 °C als ideal, in der Kälte wird die Vermehrung langsamer, manche empfindliche Linien tun sich unter 21 °C schwer.

Einrichtung

Zum Graben und Verstecken

Moos, Rindenstücke, Kork und zersetzendes Laub dienen als Deckung und zum Eingraben. Die Tiere graben oft. Ein Halterleitfaden empfiehlt für Cubaris ein mindestens etwa 10 cm tiefes, unbehandeltes Substrat, Belüftung nur auf einer Seite des Behälters und ein feuchtes Moosband für das Feuchtegefälle.

Ernährung

Laub, Holz, Eiweiß und Kalk

Genannt werden Obst, Gemüse, Grünzeug, Fischflocken, Moos, Flechten, Gammarus, zersetzendes Laub, helles morsches Holz und Häutungsreste. Ein Anbieter empfiehlt mindestens zweimal pro Woche eiweißreicheres Futter und eine Kalziumquelle.

Vermehrung

Mäßig bis gut

Nach einem Anbieter ist die Vermehrung mäßig bis gut, das Wachstum normal bis langsam, die Haltung mittelschwer. Das sind Händleraussagen.

Grundlagen

Worauf die Angaben beruhen

Die Farbform ist nur über Anbieter beschrieben. Haltungswerte stammen von einer Anbieterseite, allgemeine Cubaris-Pflege aus einem Halterleitfaden.

Ich bin kein Biologe, sondern halte diese Tiere aus Leidenschaft. Dieses Porträt beruht bisher auf Quellen, eigene Beobachtungen ergänze ich nach und nach. Wenn dir ein Fehler auffällt, sag mir gern Bescheid, auf Instagram oder an poststelle@kunstspuren.com.

Zur Inspiration: Wie eine Asselbox im Grundsatz aufgebaut sein kann, zeigt Asselbox einrichten. Stark vereinfacht, die Werte für diese Art stehen hier im Porträt.

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