Artenporträt · Asseln
Cubarissp. „Panda King“
Schwarz-weiße Bänder wie beim Panda: Die kleine Cubaris „Panda King“ stammt aus feuchten tropischen Höhlen und Wäldern Südostasiens. Sie braucht hohe Luftfeuchte und Ruhe. Dieses Porträt beruht bisher auf Quellen. Eigene Beobachtungen aus dem Bestand ergänze ich nach und nach.
Kurzdaten
Steckbrief
- Name
- Cubaris sp. „Panda King“
- Status
- Art nicht bestimmt; „Panda King“ ist ein Handelsname nach der Ähnlichkeit mit dem Riesenpanda.
- Herkunft
- Südostasien; ein Anbieter nennt besonders Vietnam, Kalksteinhöhlen und feuchte Wälder, eine zweite Quelle feuchte tropische Höhlen
- Größe
- meist etwa 1 cm
- Aussehen
- kräftige schwarz-weiße Bänderung
- Verhalten
- sitzt in Gruppen unter Kork und in feuchten Verstecken, bleibt am liebsten ungestört
- Schutzstatus
- nicht geprüft
Erkennen
Schwarz und weiß
Die Tiere sind klein und tragen eine auffällige schwarz-weiße Bänderung. Die Zeichnung zeigt das Erscheinungsbild nach den Beschreibungen, sie ist kein Porträt eines bestimmten Tiers. Genaue Angaben zu Größe und Lebensdauer sind nur lückenhaft: Eine Quelle nennt etwa 1 cm, zur Lebenserwartung habe ich nichts gefunden.
Klima
Hohe Luftfeuchte, wenig Zug
Ein Anbieter nennt als ideal 22 bis 27 °C (72 bis 80 °F), tolerierbar etwa 20 bis 29 °C, und eine Luftfeuchte von 75 bis 95 Prozent, mit feuchten Verstecken, Feuchtegefälle, niedrigem bis mäßigem Luftzug und ohne stehende Nässe. Eine zweite Quelle nennt 21 bis 27 °C und mindestens 75 Prozent und warnt, dass die Tiere bei zu wenig Feuchte austrocknen.
Einrichtung
Wasserhaltendes Substrat, tief genug zum Graben
Substrat: Eine Quelle empfiehlt Kokosfaser mit Sphagnum, Orchideenrinde und Wurmhumus, tief genug zum Graben. Behälter: Für eine neue Kolonie genügt eine schuhkartongroße Dose mit wenigen, verteilten Luftlöchern, denn die Tiere vertragen weniger Luftzug als viele Asseln. Verstecke aus Kork oder Rinde und möglichst wenig Störung.
Ernährung
Morsches Holz, Laub, Gemüse und Eiweiß
Hauptnahrung sind verrottendes Hartholz und Laub, genannt werden Eiche und Magnolie. Dazu kommen weiches Gemüse wie Kürbis, Zucchini, Gurke, Karotte oder Süßkartoffel und Eiweiß wie Isopodenfutter, getrocknete Garnelen oder Fischflocken. Kalzium aus Sepiaschale, Eierschale oder Kalkstein hilft bei der Häutung. Reste früh entfernen, sonst schimmelt es.
Vermehrung
Langsam, aber stetig
Die Quellen widersprechen sich: Eine nennt die Vermehrung langsamer als bei vielen anderen Asseln und rät, die Kolonie erst anwachsen zu lassen, bevor Fressfeinde dazukommen. Eine andere schreibt, sie vermehre sich besser als viele Cubaris, brauche aber oft mehrere Monate, bis sie sich eingewöhnt hat.
Grundlagen
Worauf die Angaben beruhen
Die Art ist nur über Anbieter und Halterseiten beschrieben. Beide stimmen bei der Feuchte überein und widersprechen sich bei der Vermehrung, das steht im Text.
- The Bio Dude, Panda King isopod care guide (Herkunft, Klima, Futter, Vermehrung, Verhalten)
- Terrarium Tribe, Panda King Isopods (Größe, Temperatur, Feuchte, Substrat, Behälter)
Ich bin kein Biologe, sondern halte diese Tiere aus Leidenschaft. Dieses Porträt beruht bisher auf Quellen, eigene Beobachtungen ergänze ich nach und nach. Wenn dir ein Fehler auffällt, sag mir gern Bescheid, auf Instagram oder an poststelle@kunstspuren.com.