Mario Sickert

Artenporträt · Asseln

Cubarissp. „Red Edge Morph Mix“


Rote Ränder, leuchtendes Orange und blasse Albinos: Unter „Red Edge Morph Mix“ laufen Farbformen derselben Zuchtlinie einer Cubaris-Assel aus Thailand. Sie gilt als robust und aktiver als viele andere Cubaris. Dieses Porträt beruht bisher auf Quellen. Eigene Beobachtungen aus dem Bestand ergänze ich nach und nach.

Im Bestand
Ja, als Mischung
Herkunft
Thailand
Zeichnung von drei Landasseln von oben nebeneinander: links dunkel mit rot-orangem Rand, in der Mitte leuchtend orange, rechts blass cremeweiß mit roten Augen
Illustration, KI-generiert · Cubaris sp. „Red Edge Morph Mix“

Kurzdaten

Steckbrief

Name
Cubaris sp. „Red Edge Morph Mix“
Status
Art nicht bestimmt; „Red Edge“ ist ein Handelsname, „Morph Mix“ bedeutet eine Mischung der Farbformen. Ein Anbieter führt die Linie auch unter Nesodillo, die Gattung ist also nicht gesichert.
Farbformen
normale „Red Edge“-Form, Orange-Phase (eine Mutation aus gezüchtetem Bestand, leuchtend orange mit dunklen Augen) und Albino (rote Augen)
Herkunft
Thailand
Größe
Erwachsene bis etwa 20 mm (Angabe zur Albino-Form)
Aktivität
überwiegend nachtaktiv, nach einem Anbieter aktiver als andere Cubaris
Lebenserwartung
nachgezüchtete Tiere leben nach einem Anbieter etwa 2 bis 3 Jahre
Schutzstatus
nicht geprüft

Erkennen

Drei Farbformen in einer Mischung

Die Linie „Red Edge“ trägt ihren Namen nach dem roten Rand. Aus gezüchtetem Bestand sind Farbvarianten entstanden: eine leuchtend orange Form mit dunklen Augen und ein Albino mit roten Augen. In einer Mischung können mehrere davon zusammen sitzen. Die Zeichnung zeigt das Erscheinungsbild nach den Beschreibungen, sie ist kein Porträt eines bestimmten Tiers.

Name: Viele Tiere im Handel tragen den Gattungsnamen Cubaris nur, weil sie aus Asien kommen und noch nicht beschrieben sind. Handelsnamen wie „Red Edge“ sind deshalb Arbeitsnamen und keine wissenschaftlichen Namen.

Klima

Warm und eher feucht

24–28 °C
Temperatur
Anbieterangabe, ab 24 °C züchtet sie am besten
55–70 %
Luftfeuchte
eher feucht
bis 2 cm
Größe
Albino-Form

Ein Anbieter nennt für die Albino-Form 24 bis 28 °C und 55 bis 70 Prozent Luftfeuchte, ein anderer sagt, die Orange-Phase vermehre sich ab etwa 24 °C am besten. Etwa ein Drittel des Behälters soll feucht sein. Die Linie braucht nach einem Anbieter mehr Feuchte als die meisten Cubaris und liebt Verstecke mit Moos, dabei aber gute Belüftung. Allgemein gelten für Cubaris 24 bis 29 °C als ideal, in der Kälte verlangsamt sich die Vermehrung, und manche empfindliche Arten tun sich unter 21 °C schwer.

Einrichtung

Tiefes Substrat, Moos und Kork

Substrat: Ein tiefes, feuchtes Substrat mit Moos, Rinde oder Kork und zersetzendem Laub. Ein Halterleitfaden nennt mindestens etwa 10 cm, die Tiere graben gern. Zur Belüftung wird empfohlen, nur etwa die Hälfte des Behälters mit Löchern zu versehen und auf der anderen Seite einen feuchten Moosstreifen zu halten, damit ein Feuchtegefälle entsteht.

Ernährung

Laub und Holz, dazu Eiweiß und Kalk

Genannt werden Obst, Gemüse, Grünzeug, Fischflocken, Waldmoos, Flechten, Gammarus, zersetzendes Laub, helles morsches Holz und Häutungsreste. Ein Anbieter empfiehlt mindestens zweimal pro Woche eiweißreicheres Futter und eine Kalziumquelle wie Sepiaschale oder Kalkstein. Laub bleibt die Hauptnahrung.

Vermehrung

Gut, wenn die Kolonie steht

Die Albino-Form gilt als mäßig produktiv, die Orange-Phase als gute Züchter wie die Ausgangslinie. Das Wachstum ist laut Anbieter normal, die Pflege einfach bis mittel. Das sind Händleraussagen, belegt sind sie nicht.

Grundlagen

Worauf die Angaben beruhen

Die Linie ist nur über Anbieter und Halterleitfäden beschrieben, Fachliteratur gibt es nicht. Die Werte stammen von der Albino-Form und der Orange-Phase, die Linie insgesamt wird deshalb nur ungefähr beschrieben.

Ich bin kein Biologe, sondern halte diese Tiere aus Leidenschaft. Dieses Porträt beruht bisher auf Quellen, eigene Beobachtungen ergänze ich nach und nach. Wenn dir ein Fehler auffällt, sag mir gern Bescheid, auf Instagram oder an poststelle@kunstspuren.com.

Alle Artenporträts   Zur Bestandsliste