Artenporträt · Asseln
Cubarismurina
Eine der am häufigsten gehaltenen Cubaris: unauffällig grau bis beige, anpassungsfähig und für Einsteiger empfohlen. Aus Thailand sind zahlreiche bunte Farbformen entstanden, die alle unter dem Artnamen laufen. Dieses Porträt beruht bisher auf Quellen. Eigene Beobachtungen aus dem Bestand ergänze ich nach und nach.
Kurzdaten
Steckbrief
- Name
- Cubaris murina
- Status
- Gültige Art. Ältere Namen sind in Quellen aufgeführt, darunter Armadillo javanensis. Viele bekannte Farbvarianten wie „Mandarin“, „Papaya“, „Anemone“ oder „Little Sea“ sind Zuchtformen derselben Art.
- Einordnung
- Landasseln (Oniscidea) · Gattung Cubaris, Rollasseln
- Aussehen
- normale Form unauffällig grau bis beige
- Herkunft
- tropische und subtropische Regionen, nach einer Quelle Südostasien; die Farbformen wurden nach einer Quelle in Thailand gezüchtet
- Größe
- Erwachsene etwa 8 bis 16 mm, die Grundform nach einem Anbieter 8 bis 12 mm
- Aktivität
- überwiegend nachtaktiv und etwas scheu, in großen Gruppen aktiver
- Lebenserwartung
- nach einem Anbieter etwa 1 bis 3 Jahre
- Schutzstatus
- nicht geprüft
Erkennen
Viele Farben, eine Art
Die normale Form ist unauffällig grau bis beige und passt gut zu Boden und Rinde. Sie ist die Grundlage der vielen Zuchtformen. Im Bestand ist die normale Form gemeint, die Zeichnung zeigt sie grau bis beige. Die Zeichnung zeigt das Erscheinungsbild nach den Beschreibungen, sie ist kein Porträt eines bestimmten Tiers. Bei Störung rollt sich die Art zu einer festen Kugel zusammen, nach einer Quelle nur zu einer halben.
Klima
Warm und mäßig bis hoch feucht
Ein Anbieter nennt 17 bis 28 °C und 55 bis 70 Prozent Luftfeuchte und beschreibt die Art als anpassungsfähig, ein zweiter mindestens 21 °C und eher 70 Prozent und mehr, ein dritter 22 bis 27 °C mit feuchten Verstecken und trockeneren Zonen zur Wahl. Für Cubaris allgemein gelten 24 bis 29 °C als ideal, in der Kälte verlangsamt sich die Vermehrung.
Einrichtung
Tiefes Substrat zum Graben
Die Tiere graben gern, ein Anbieter nennt mindestens etwa 8 cm Substrattiefe (3 Zoll). Dazu kommen Verstecke aus Rinde oder Kork und Laub. Genannt werden außerdem Laubhumus, helles morsches Holz und etwas Moos. Für Cubaris allgemein empfiehlt ein Halterleitfaden unbehandeltes Substrat, Belüftung nur auf einer Seite und ein feuchtes Moosband für das Feuchtegefälle.
Ernährung
Laub und Holz, dazu Eiweiß und Kalk
Genannt werden Obst, Gemüse, Grünzeug, Fischflocken, Moos, Flechten, Gammarus, zersetzendes Laub, helles morsches Holz und Häutungsreste. Ein Anbieter empfiehlt mindestens zweimal pro Woche eiweißreicheres Futter und eine Kalziumquelle.
Vermehrung
Gut, aber langsames Wachstum
Nach Anbieterangaben vermehrt sich die Art gut, sobald die Kolonie eingerichtet ist, wächst aber langsam. Sie gilt als anfängertauglich.
Grundlagen
Worauf die Angaben beruhen
Die Art ist über Anbieter und einen Halterleitfaden beschrieben. Ein Teil der Werte stammt von Farbformen, deshalb gelten sie nur ungefähr.
- Insektenliebe, Cubaris murina (Normalform: Aussehen, Größe, Temperatur, Substrat, Herkunft)
- Dubia Roaches, Cubaris murina „Little Sea“ (Größe, Temperatur, Feuchte, Substrattiefe, Lebensdauer)
- Exuvium, Cubaris murina „Mandarin“ (Zuchtform, Namen, Größe, Klima, Futter)
- Formiculture, The ultimate Cubaris guide (Gattung allgemein: Substrat, Belüftung, Temperatur)
Ich bin kein Biologe, sondern halte diese Tiere aus Leidenschaft. Dieses Porträt beruht bisher auf Quellen, eigene Beobachtungen ergänze ich nach und nach. Wenn dir ein Fehler auffällt, sag mir gern Bescheid, auf Instagram oder an poststelle@kunstspuren.com.