Mario Sickert

Artenporträt · Asseln

Cubarismurina


Eine der am häufigsten gehaltenen Cubaris: unauffällig grau bis beige, anpassungsfähig und für Einsteiger empfohlen. Aus Thailand sind zahlreiche bunte Farbformen entstanden, die alle unter dem Artnamen laufen. Dieses Porträt beruht bisher auf Quellen. Eigene Beobachtungen aus dem Bestand ergänze ich nach und nach.

Im Bestand
Ja, normale Form
Herkunft
Südostasien, Farbformen aus Thailand
Zeichnung einer kleinen Rollassel von oben: gewölbter ovaler Körper in zartem Grau bis Beige mit helleren Segmenträndern und kurzen Fühlern
Illustration, KI-generiert · Cubaris murina

Kurzdaten

Steckbrief

Name
Cubaris murina
Status
Gültige Art. Ältere Namen sind in Quellen aufgeführt, darunter Armadillo javanensis. Viele bekannte Farbvarianten wie „Mandarin“, „Papaya“, „Anemone“ oder „Little Sea“ sind Zuchtformen derselben Art.
Einordnung
Landasseln (Oniscidea) · Gattung Cubaris, Rollasseln
Aussehen
normale Form unauffällig grau bis beige
Herkunft
tropische und subtropische Regionen, nach einer Quelle Südostasien; die Farbformen wurden nach einer Quelle in Thailand gezüchtet
Größe
Erwachsene etwa 8 bis 16 mm, die Grundform nach einem Anbieter 8 bis 12 mm
Aktivität
überwiegend nachtaktiv und etwas scheu, in großen Gruppen aktiver
Lebenserwartung
nach einem Anbieter etwa 1 bis 3 Jahre
Schutzstatus
nicht geprüft

Erkennen

Viele Farben, eine Art

Die normale Form ist unauffällig grau bis beige und passt gut zu Boden und Rinde. Sie ist die Grundlage der vielen Zuchtformen. Im Bestand ist die normale Form gemeint, die Zeichnung zeigt sie grau bis beige. Die Zeichnung zeigt das Erscheinungsbild nach den Beschreibungen, sie ist kein Porträt eines bestimmten Tiers. Bei Störung rollt sich die Art zu einer festen Kugel zusammen, nach einer Quelle nur zu einer halben.

Klima

Warm und mäßig bis hoch feucht

22–27 °C
Temperatur
Anbieter nennen 17 bis 28 °C, mindestens 21 °C
55–70 %
Luftfeuchte
nach einem Anbieter besser 70 % und mehr
8–12 mm
Größe
Grundform

Ein Anbieter nennt 17 bis 28 °C und 55 bis 70 Prozent Luftfeuchte und beschreibt die Art als anpassungsfähig, ein zweiter mindestens 21 °C und eher 70 Prozent und mehr, ein dritter 22 bis 27 °C mit feuchten Verstecken und trockeneren Zonen zur Wahl. Für Cubaris allgemein gelten 24 bis 29 °C als ideal, in der Kälte verlangsamt sich die Vermehrung.

Einrichtung

Tiefes Substrat zum Graben

Die Tiere graben gern, ein Anbieter nennt mindestens etwa 8 cm Substrattiefe (3 Zoll). Dazu kommen Verstecke aus Rinde oder Kork und Laub. Genannt werden außerdem Laubhumus, helles morsches Holz und etwas Moos. Für Cubaris allgemein empfiehlt ein Halterleitfaden unbehandeltes Substrat, Belüftung nur auf einer Seite und ein feuchtes Moosband für das Feuchtegefälle.

Ernährung

Laub und Holz, dazu Eiweiß und Kalk

Genannt werden Obst, Gemüse, Grünzeug, Fischflocken, Moos, Flechten, Gammarus, zersetzendes Laub, helles morsches Holz und Häutungsreste. Ein Anbieter empfiehlt mindestens zweimal pro Woche eiweißreicheres Futter und eine Kalziumquelle.

Vermehrung

Gut, aber langsames Wachstum

Nach Anbieterangaben vermehrt sich die Art gut, sobald die Kolonie eingerichtet ist, wächst aber langsam. Sie gilt als anfängertauglich.

Grundlagen

Worauf die Angaben beruhen

Die Art ist über Anbieter und einen Halterleitfaden beschrieben. Ein Teil der Werte stammt von Farbformen, deshalb gelten sie nur ungefähr.

Ich bin kein Biologe, sondern halte diese Tiere aus Leidenschaft. Dieses Porträt beruht bisher auf Quellen, eigene Beobachtungen ergänze ich nach und nach. Wenn dir ein Fehler auffällt, sag mir gern Bescheid, auf Instagram oder an poststelle@kunstspuren.com.

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