Mario Sickert

Gattungsporträt · Spargelgewächse

Dracaenaspec.


Ein schlanker Stamm mit einem Schopf aus langen Blättern: Dracaena ist eine große Gattung, aus der viele robuste Zimmerpflanzen stammen. Sie steht noch nicht in meinem Bestand, deshalb gibt es hier ein Gattungsporträt.

Im Bestand
noch nicht
Deutscher Name
Drachenbaum
Giftig
für Haustiere giftig
Zeichnung einer Dracaena fragrans mit hellem Stamm, einer Blattrosette aus langen, grün gestreiften Blättern und einem einzelnen Blatt
Illustration, KI-generiert · Dracaena fragrans

Kurzdaten

Steckbrief

Name
Dracaena, Drachenbaum, der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet sinngemäß „weiblicher Drache“
Familie
Spargelgewächse (Asparagaceae), verwandt mit der Yucca
Herkunft
überwiegend Afrika einschließlich Kanaren und Sokotra, dazu Südasien und Nordaustralien
Arten
rund 200 bis 220, als Zimmerpflanzen häufig D. fragrans, D. deremensis, D. marginata und D. surculosa
Größe
je nach Art, D. marginata bis etwa 2 m
Vermehrung
Kopfstecklinge in Wasser oder lockerem Substrat
Giftigkeit
viele Zimmer-Dracaenen gelten für Haustiere als giftig, nicht für Menschen
Schutzstatus
nicht geschützt

Erkennen

Arten, die man kennt

Dracaena fragrans hat breite, grün-weiß panaschierte Blätter und kann bei guter Pflege duften. Dracaena deremensis hat matt grüne, breite Blätter, meist mit weißem Rand. Dracaena marginata trägt schmale, dunkelgrüne Blätter mit rötlichem Rand.

Seit einiger Zeit gehören auch die früheren Gattungen Sansevieria und Pleomele zu Dracaena. Meine Bogenhanf-Porträts sind deshalb botanisch gesehen ebenfalls Drachenbäume, ich führe sie weiter unter dem bekannten Namen: Sansevieria trifasciata und Sansevieria cylindrica.

Standort

Temperatur, Feuchte, Licht

ab 15 °C
Temperatur
Richtwert für empfindlichere Arten wie D. surculosa
gleichmäßig
Gießen
leicht feucht, im Winter weniger
hell
Licht
grüne Sorten auch Halbschatten, bunte mehr Licht

Je grüner das Blatt, desto eher kommt die Pflanze mit Halbschatten aus. Bunte Sorten vertragen mehr Licht, zu viel direkte Sonne lässt panaschierte Blätter vergilben. Gelegentlich drehen, damit der Wuchs gerade bleibt.

Pflege

Gießen und Vermehren

Gießen: die Erde gleichmäßig feucht halten, Staunässe vermeiden, im Winter weniger gießen.

Düngen: in der Wachstumszeit regelmäßig mit organischem Flüssigdünger, im Winter nicht.

Braune Blätter: mögliche Ursachen sind starke Sonne, Wasser- oder Nährstoffmangel, Staunässe und Pilz- oder Bakterienbefall.

Vermehren: etwa 10 cm unter der Triebspitze abschneiden, die Schnittstelle meist mit Wachs versiegeln, die Blätter bis auf etwa 1 cm entfernen und in Wasser oder lockeres Substrat stellen. Nach zwei bis drei Wochen bilden sich Wurzeln.

Offen

Gattung statt Art

Die Seite beschreibt die Gattung, weil ich noch keine bestimmte Art halte. Die Zeichnung zeigt eine Dracaena fragrans als Beispiel. Pflegeangaben gelten als Richtwert für die häufigen Zimmerarten, einzelne Arten weichen ab.

Wichtig

Für Haustiere giftig

Viele Dracaena-Zimmerpflanzen gelten für Haustiere als giftig, für Menschen nicht. Wer Katzen oder Hunde hält, sollte sie unerreichbar aufstellen oder eine andere Pflanze wählen. Nicht zu Pflanzenfressern ins Becken.

Grundlagen

Worauf die Angaben beruhen

Die Werte sind Richtwerte aus Pflanzenseiten. Zur Luftfeuchte macht die Hauptquelle keine Angaben, zur Giftigkeit nennt sie nichts, dafür die zweite Quelle allgemein.

  • Plantura, Arten, Licht, Gießen, braune Blätter, Stecklinge
  • Wikipedia, Familie, Herkunft, Artenzahl, Sansevieria jetzt Dracaena, Giftigkeit für Haustiere

Ich bin kein Biologe, sondern halte diese Tiere und Pflanzen aus Leidenschaft. Wenn dir ein Fehler auffällt oder du Erfahrungen hast, sag mir gern Bescheid, auf Instagram oder an poststelle@kunstspuren.com.

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