Artenporträt · Asseln
Porcelliolaevis „Milkback“
Schnell, aktiv und gut sichtbar: „Milkback“ ist eine Farbform von Porcellio laevis mit milchig weißer Zeichnung auf braunem Grund. Die Art rollt sich nicht ein, baut rasch Kolonien auf und hat einen hohen Eiweißbedarf. Dieses Porträt beruht bisher auf Quellen. Eigene Beobachtungen aus dem Bestand ergänze ich nach und nach.
Kurzdaten
Steckbrief
- Name
- Porcellio laevis „Milkback“
- Status
- Zuchtform der Art Porcellio laevis; „Milkback“ ist ein Handelsname für die Farbvariante. Weitere Formen derselben Art im Bestand sind „Orange“, „Panda“ und „White“.
- Einordnung
- Landasseln (Oniscidea) · Gattung Porcellio
- Herkunft
- Die Art wird von einer Quelle als ursprünglich nordafrikanisch und inzwischen weltweit verbreitet beschrieben, von einer anderen als europäisch. Die Quellen widersprechen sich.
- Aussehen
- nach einer Quelle braune Grundfarbe mit senkrechten weißen Streifen, wohl durch Scheckung, nach einer anderen blass und milchig mit glatter Oberfläche
- Größe
- Erwachsene im Mittel etwa 2 cm
- Verhalten
- sehr aktiv und schnell, rollt sich nicht ein, läuft offen an der Oberfläche
- Lebenserwartung
- nach einer Quelle eine der längerlebigen Arten in der Haltung
- Schutzstatus
- nicht geprüft
Erkennen
Milchiger Rücken auf braunem Grund
Die Beschreibungen der Farbe unterscheiden sich, vermutlich schwankt die Zeichnung von Tier zu Tier. Die Zeichnung zeigt das Erscheinungsbild nach den Beschreibungen, sie ist kein Porträt eines bestimmten Tiers. Die Art ist glatt und schlank.
Klima
Weite Temperaturspanne, Feuchte strittig
Ein Anbieter nennt 10 bis 29 °C und niedrige bis mittlere Luftfeuchte von etwa 40 bis 60 Prozent. Eine andere Quelle sagt, die Tiere mögen mittlere bis hohe Feuchte mit guter Luftzirkulation. Welche Angabe stimmt, ist offen.
Einrichtung
Einfacher Behälter mit Verstecken
Als Hauptkultur wird ein Kunststoffbehälter von etwa 6 bis 30 Litern mit Lüftungslöchern an gegenüberliegenden Seiten empfohlen, mit etwa 2,5 bis 7,5 cm vorgeweichtem Substrat, dazu Moos, Laub und Holz oder Kork als Verstecke. Der Anbieter rät, die Tiere nicht mit anderen Arten zusammen zu halten.
Ernährung
Viel Laub, dazu regelmäßig Eiweiß
Genannt werden weiches oder faulendes Holz, Laub und zersetzende Pflanzenteile. Dazu Kalk aus Sepiaschale oder Eierschalen, Eiweiß wie getrocknete Garnelen oder Insekten, Insektenfutter, Gemüse und Obst. Eine Quelle warnt, dass die Art hohen Eiweißbedarf hat und bei Mangel Reptilien beißen kann. Die Tiere haben eine starke Fressreaktion.
Vermehrung
Rasch produktiv
Die Kolonie wird nach einer Quelle schnell produktiv. Genaue Angaben zu Gelegegrößen habe ich nicht gefunden.
Grundlagen
Worauf die Angaben beruhen
Die Form ist nur über Anbieter beschrieben. Bei Herkunft, Farbe und Feuchte widersprechen sich die Quellen, das steht im Text.
- Pangea Reptile, Porcellio laevis Milkback (Herkunft, Größe, Farbe, Temperatur, Feuchte, Futter, Behälter)
- TK’s Wormhole, Milkback Isopods (Herkunft, Farbe, Verhalten, Feuchte, Futter)
Ich bin kein Biologe, sondern halte diese Tiere aus Leidenschaft. Dieses Porträt beruht bisher auf Quellen, eigene Beobachtungen ergänze ich nach und nach. Wenn dir ein Fehler auffällt, sag mir gern Bescheid, auf Instagram oder an poststelle@kunstspuren.com.