Mario Sickert

Artenporträt · Asseln

Porcelliolaevis „Milkback“


Schnell, aktiv und gut sichtbar: „Milkback“ ist eine Farbform von Porcellio laevis mit milchig weißer Zeichnung auf braunem Grund. Die Art rollt sich nicht ein, baut rasch Kolonien auf und hat einen hohen Eiweißbedarf. Dieses Porträt beruht bisher auf Quellen. Eigene Beobachtungen aus dem Bestand ergänze ich nach und nach.

Im Bestand
Ja
Herkunft
Art ursprünglich Nordafrika oder Europa, Quellen widersprechen sich
Zeichnung einer Landassel von oben: schlanker ovaler Körper mit brauner Grundfarbe und milchig weißer Zeichnung auf dem Rücken, glatte Oberfläche, lange Fühler und zwei kurze Schwanzfortsätze
Illustration, KI-generiert · Porcellio laevis „Milkback“

Kurzdaten

Steckbrief

Name
Porcellio laevis „Milkback“
Status
Zuchtform der Art Porcellio laevis; „Milkback“ ist ein Handelsname für die Farbvariante. Weitere Formen derselben Art im Bestand sind „Orange“, „Panda“ und „White“.
Einordnung
Landasseln (Oniscidea) · Gattung Porcellio
Herkunft
Die Art wird von einer Quelle als ursprünglich nordafrikanisch und inzwischen weltweit verbreitet beschrieben, von einer anderen als europäisch. Die Quellen widersprechen sich.
Aussehen
nach einer Quelle braune Grundfarbe mit senkrechten weißen Streifen, wohl durch Scheckung, nach einer anderen blass und milchig mit glatter Oberfläche
Größe
Erwachsene im Mittel etwa 2 cm
Verhalten
sehr aktiv und schnell, rollt sich nicht ein, läuft offen an der Oberfläche
Lebenserwartung
nach einer Quelle eine der längerlebigen Arten in der Haltung
Schutzstatus
nicht geprüft

Erkennen

Milchiger Rücken auf braunem Grund

Die Beschreibungen der Farbe unterscheiden sich, vermutlich schwankt die Zeichnung von Tier zu Tier. Die Zeichnung zeigt das Erscheinungsbild nach den Beschreibungen, sie ist kein Porträt eines bestimmten Tiers. Die Art ist glatt und schlank.

Klima

Weite Temperaturspanne, Feuchte strittig

10–29 °C
Temperatur
weite Spanne laut Anbieter
40–60 %
Luftfeuchte
Quellen widersprechen sich
um 2 cm
Größe
Erwachsene

Ein Anbieter nennt 10 bis 29 °C und niedrige bis mittlere Luftfeuchte von etwa 40 bis 60 Prozent. Eine andere Quelle sagt, die Tiere mögen mittlere bis hohe Feuchte mit guter Luftzirkulation. Welche Angabe stimmt, ist offen.

Einrichtung

Einfacher Behälter mit Verstecken

Als Hauptkultur wird ein Kunststoffbehälter von etwa 6 bis 30 Litern mit Lüftungslöchern an gegenüberliegenden Seiten empfohlen, mit etwa 2,5 bis 7,5 cm vorgeweichtem Substrat, dazu Moos, Laub und Holz oder Kork als Verstecke. Der Anbieter rät, die Tiere nicht mit anderen Arten zusammen zu halten.

Ernährung

Viel Laub, dazu regelmäßig Eiweiß

Genannt werden weiches oder faulendes Holz, Laub und zersetzende Pflanzenteile. Dazu Kalk aus Sepiaschale oder Eierschalen, Eiweiß wie getrocknete Garnelen oder Insekten, Insektenfutter, Gemüse und Obst. Eine Quelle warnt, dass die Art hohen Eiweißbedarf hat und bei Mangel Reptilien beißen kann. Die Tiere haben eine starke Fressreaktion.

Vermehrung

Rasch produktiv

Die Kolonie wird nach einer Quelle schnell produktiv. Genaue Angaben zu Gelegegrößen habe ich nicht gefunden.

Grundlagen

Worauf die Angaben beruhen

Die Form ist nur über Anbieter beschrieben. Bei Herkunft, Farbe und Feuchte widersprechen sich die Quellen, das steht im Text.

Ich bin kein Biologe, sondern halte diese Tiere aus Leidenschaft. Dieses Porträt beruht bisher auf Quellen, eigene Beobachtungen ergänze ich nach und nach. Wenn dir ein Fehler auffällt, sag mir gern Bescheid, auf Instagram oder an poststelle@kunstspuren.com.

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