Mario Sickert

Artenporträt · Asseln

Porcelliowerneri


Dunkelgrau bis fast schwarz, flach wie ein Schild und mit weißem Rand: Porcellio werneri stammt aus Griechenland und lebt dort in trockenen, kalkigen Felslebensräumen. Sie ist scheu, vermehrt sich nur saisonal und mag es trockener als viele andere Asseln. Dieses Porträt beruht bisher auf Quellen. Eigene Beobachtungen aus dem Bestand ergänze ich nach und nach.

Im Bestand
Ja
Herkunft
Griechenland, Ägäisinseln
Zeichnung einer Landassel von oben: sehr flacher, breit ovaler Körper in dunklem Grau bis fast Schwarz mit hellem weißem Rand, langen Fühlern und zwei kurzen Schwanzfortsätzen
Illustration, KI-generiert · Porcellio werneri

Kurzdaten

Steckbrief

Name
Porcellio werneri
Trivialnamen
Greek Shield Isopod; der Artname bezieht sich nach einer Quelle auf die griechische Heimat
Einordnung
Landasseln (Oniscidea) · Gattung Porcellio
Herkunft
Griechenland, Populationen auf Ägäisinseln. Eine Studie, die eine Quelle anführt, beschreibt die Art als Spezialisten für trockene Lebensräume auf kalkigem Felsboden.
Aussehen
dunkelgrau bis fast schwarz, mit hellem weißem Rand; Körper breit oval und sehr flach
Größe
etwa 2 cm
Aktivität
überwiegend nachts und am frühen Morgen; scheu, klebt oft flach an Rinde
Verhalten
erwachsene Männchen können territorial sein und kämpfen
Schutzstatus
nicht geprüft

Erkennen

Flach und dunkel mit weißem Rand

Der sehr flache Körper erlaubt es der Art, sich in engen Spalten zu verstecken. Die Zeichnung zeigt das Erscheinungsbild nach den Beschreibungen, sie ist kein Porträt eines bestimmten Tiers. Die Art taucht in Angeboten manchmal fälschlich unter der Gattung Armadillidium auf, das ist ein Fehler im Namen.

Klima

Eher trocken mit feuchter Ecke

17–26 °C
Temperatur
Anbieterangabe
50–65 %
Luftfeuchte
nur etwa ein Drittel feucht
um 2 cm
Größe
Erwachsene

Ein Anbieter nennt 17 bis 26 °C und 50 bis 65 Prozent Luftfeuchte, mit etwa einem Drittel des Behälters feucht. Eine zweite Quelle rät zu einem steilen Feuchtegefälle mit einer dauerhaft feuchten Stelle, zum Beispiel einem Sphagnum-Fleck, und starker Belüftung, damit die übrige Fläche trocken bleibt.

Einrichtung

Kork, Eichenlaub und Eierkartons

Genannt werden Korkrinde, Eichenlaub, Eierkartons und Lotusfrüchte, unter denen sich die Tiere flach verstecken können. Als Behälter reicht eine schuhkartongroße Dose, ein Anbieter nennt 12 Liter für den Start und 25 Liter für eine größere Kolonie. Gute Belüftung und ein feines Netz als zusätzlicher Ausbruchschutz werden empfohlen. Wegen der Männchen sollte genug Platz vorhanden sein.

Ernährung

Laub und Holz, dazu Eiweiß und Kalk

Grundlage sind Laub und zersetzendes Holz, zusätzlich weiche Hölzer wie Cholla. Genannt werden außerdem Obst, Gemüse, Fischflocken, Moos und Flechten. Eiweiß wie getrocknete Garnelen oder Fischflocken und Kalk aus Sepiaschale oder Kalkstein sollen angeboten werden. Die Tiere bevorzugen zersetzendes Laub gegenüber frischem.

Vermehrung

Saisonal, wenige Bruten

Die Art vermehrt sich saisonal und bringt nur ein paar Mal im Jahr Bruten hervor. Wenn die Kolonie steht, ist die Vermehrung mäßig produktiv. Zur Lebenserwartung habe ich nichts gefunden.

Grundlagen

Worauf die Angaben beruhen

Die Art ist über Anbieter und einen Halterleitfaden beschrieben. Die Quellen stimmen bei Herkunft, Aussehen und Vermehrung überein. Die Feuchteangaben unterscheiden sich leicht, das steht im Text.

Ich bin kein Biologe, sondern halte diese Tiere aus Leidenschaft. Dieses Porträt beruht bisher auf Quellen, eigene Beobachtungen ergänze ich nach und nach. Wenn dir ein Fehler auffällt, sag mir gern Bescheid, auf Instagram oder an poststelle@kunstspuren.com.

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