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Hast Du schon einmal von Implementation Intentions gehört? Nein? Dann wird es höchste Zeit! Denn diese einfache Technik kann Dir helfen, Deine Ziele nicht nur zu setzen, sondern sie auch tatsächlich zu erreichen. In diesem Blogartikel erfährst Du, was Implementation Intentions sind, wozu sie gut sind und wie sie Dir im Alltag helfen können. Außerdem gebe ich Dir fünf alltagstaugliche Beispiele an die Hand.

Was sind Implementation Intentions?

Implementation Intentions, auf Deutsch Umsetzungsintentionen, sind eine Selbstregulationsstrategie aus der Psychologie. Sie wurden von dem Psychologen Peter Gollwitzer entwickelt und sind im Grunde genommen detaillierte Pläne darüber, wann, wo und wie Du ein bestimmtes Verhalten ausführen willst, um Deine Ziele zu erreichen. Diese Pläne folgen einer einfachen Wenn-Dann-Formel:

Wenn [Situation eintritt], dann [werde ich spezifische Handlung ausführen].

Wozu sind sie gut?

Diese Strategie ist deshalb so wirkungsvoll, weil sie Dir hilft, konkrete Schritte zu planen und potenzielle Hindernisse zu berücksichtigen. Dadurch bist Du besser darauf vorbereitet, Deine Ziele in die Tat umzusetzen. Es geht darum, gute Vorsätze in automatische Handlungen zu überführen.

Wie helfen Implementation Intentions?

Durch die klare Strukturierung Deiner Absichten werden diese stärker in Deinem Gedächtnis verankert. Wenn dann die definierte Situation eintritt, erinnerst Du Dich leichter an Deinen Plan und kannst entsprechend handeln. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass Du Dein Ziel auch wirklich erreichst.

5 alltagstaugliche Beispiele

  1. Mehr Wasser trinken
    • Wenn ich morgens aufstehe (Situation), dann fülle ich sofort eine Flasche mit Wasser und stelle sie auf meinen Schreibtisch (Handlung).
  2. Regelmäßige Bewegung
    • Wenn die Mittagspause beginnt (Situation), dann gehe ich eine Runde um den Block spazieren (Handlung).
  3. Gesündere Ernährung
    • Wenn ich den Supermarkt betrete (Situation), dann starte ich meinen Einkauf immer in der Obst- und Gemüseabteilung (Handlung).
  4. Weniger Prokrastination
    • Wenn ich merke, dass ich auf Social Media abdrifte (Situation), dann schließe ich die App und arbeite stattdessen für mindestens 25 Minuten konzentriert an meiner Aufgabe (Handlung).
  5. Bessere Schlafhygiene
    • Wenn es 22 Uhr ist (Situation), dann schalte ich alle elektronischen Geräte aus und lese noch 30 Minuten in einem Buch (Handlung).

Indem Du solche Wenn-Dann-Pläne für Dich selbst erstellst, kannst Du schlechte Gewohnheiten durchbrechen und neue, positive Verhaltensweisen etablieren.

Fazit

Implementation Intentions sind ein mächtiges Werkzeug in Deinem Selbstverbesserungsarsenal. Sie machen es einfacher für Dich, gute Vorsätze nicht nur zu fassen, sondern auch umzusetzen – Tag für Tag. Probiere es aus! Setze Dir kleine Ziele mit klaren Wenn-Dann-Plänen und beobachte, wie sich Dein Alltag zum Positiven verändert.