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Beitrag aktualisiert am 2. April 2024

Als Achtsamkeitscoach weiß ich, dass der Einstieg in die Welt der Achtsamkeit manchmal überwältigend sein kann. Doch keine Sorge, ich bin hier, um dir zu zeigen, wie einfach es sein kann, Achtsamkeit in dein tägliches Leben zu integrieren. In diesem Blogbeitrag findest du einfache Übungen für Anfänger, Atemtechniken zur Förderung von Achtsamkeit und Tipps, wie du eine tägliche Routine etablieren kannst.

Einfache Achtsamkeitsübungen für Anfänger

Achtsamkeit beginnt mit kleinen Schritten. Hier sind drei einfache Übungen, die du sofort ausprobieren kannst:

  1. Die Rosinenübung: Nimm eine Rosine oder ein anderes kleines Stück Essen. Betrachte es genau – seine Farbe, Form und Textur. Fühle es zwischen deinen Fingern und rieche daran. Führe es langsam zum Mund und achte auf die Empfindungen beim Kauen. Schmecke bewusst und schlucke erst, wenn du das Gefühl hast, alles wahrgenommen zu haben.
  2. Ein-Minuten-Achtsamkeit: Setze dich bequem hin und stelle einen Timer auf eine Minute. Schließe deine Augen und konzentriere dich vollständig auf deine Atmung. Folge dem Rhythmus deines Atems – wie die Luft ein- und ausströmt. Wenn Gedanken kommen, lasse sie vorüberziehen und kehre sanft zur Atmung zurück.
  3. Achtsames Gehen: Gehe langsam und setze jeden Fuß bewusst auf den Boden. Spüre die Berührung deiner Sohlen mit dem Untergrund und nimm wahr, wie sich dein Gewicht von einem Fuß auf den anderen verlagert. Lasse dabei alle anderen Gedanken los und sei ganz bei diesem Prozess des Gehens.

Atemtechniken zur Förderung von Achtsamkeit

Der Atem ist ein mächtiges Werkzeug zur Förderung von Achtsamkeit. Hier sind zwei Techniken:

  1. Bauchatmung: Lege eine Hand auf deinen Bauch und atme tief durch die Nase ein, sodass sich dein Bauch unter deiner Hand hebt. Halte den Atem kurz an und atme dann langsam durch den Mund aus, während sich dein Bauch wieder senkt.
  2. 4-7-8-Atemtechnik: Atme für vier Sekunden durch die Nase ein, halte den Atem für sieben Sekunden an und atme dann acht Sekunden lang durch den Mund aus. Diese Technik hilft dir dabei, dich zu beruhigen und deine Konzentration zu verbessern.

Wie man eine tägliche Achtsamkeitsroutine etabliert

Eine regelmäßige Praxis ist entscheidend für die Vorteile der Achtsamkeit. Hier sind einige Tipps:

  1. Setze realistische Ziele: Beginne mit fünf Minuten pro Tag und steigere langsam die Dauer.
  2. Finde einen festen Zeitpunkt: Ob morgens nach dem Aufstehen oder abends vor dem Schlafengehen – finde eine Zeit, die für dich gut funktioniert.
  3. Schaffe einen angenehmen Ort: Finde einen ruhigen Platz in deinem Zuhause, wo du ungestört üben kannst.
  4. Nutze Hilfsmittel: Apps oder geführte Meditationen können besonders am Anfang sehr hilfreich sein.
  5. Sei geduldig mit dir selbst: Es ist normal, dass Gedanken kommen und gehen – das ist Teil der Übung.

Indem du diese einfachen Übungen in deinen Alltag integrierst und eine Routine entwickelst, wirst du bald bemerken, wie sich dein Bewusstsein schärft und dein Wohlbefinden steigt.

Ich hoffe sehr, dass dieser Beitrag dir hilft, deine Reise in Richtung mehr Achtsamkeit zu beginnen oder fortzusetzen.